Vince (PT) · Nick (DE) · Dennis (DE) · Sophie (ZA) · Nina (DE) · Moritz (DE)
Gewinnbeteiligung · Steueroptimiert
Das Call-Protokoll vom Januar 2026 zeigt: Die Schweizer AG rechnet sich erst ab ca. 500.000 EUR Jahresumsatz. Darunter fressen Verwaltungskosten, AHV-Reklassifizierungsrisiken und die 35%-Verrechnungssteuer die Steuervorteile vollständig auf. Vince wohnt dauerhaft in Portugal und ist Geschäftsführer. Damit entsteht bei jeder ausländischen Gesellschaft ein Betriebsstätten-Risiko in Portugal — die gewählte Rechtsform muss das adressieren. IFICI gilt nicht für Coaching-Einkommen und explizit nicht für Dividenden. Vince zahlt 28% PT auf Ausschüttungen, oder nutzt die EU-50%-Befreiung bei Aggregation (effektiv ca. 14–24%).
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Bei Modell A (Vince als GF) sind deutsche Rechtsformen strukturell ausgeschlossen: GF-Tätigkeit aus Portugal verlagert den Ort der Geschäftsleitung nach PT, was zu Doppelbesteuerung führt. Bei Modell B (Nick oder Dennis als GF) sind GmbH und UG möglich, aber mit ~30% Gesamtsteuerlast die teuerste Option.
Dubai Freezones bieten 0% Körperschaftsteuer auf qualifiziertes Einkommen und 100% Auslandsbesitz. Für Nick und Dennis (DE) ist das Bild jedoch deutlich komplizierter: Kein DBA DE-VAE seit 2021, und das deutsche AStG greift hart. Für Vince (PT) ist die Struktur nur bei echtem Substanznachweis in den UAE sinnvoll.
| Rechtsform | KSt | Quellensteuer Dividenden | Mindestkapital | Verw.-Kosten / Jahr | AHV / SV-Risiko | Mehrere Gesellsch. | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Estland OÜ | 0% / 24% bei Aussch. | 0% | 0,01 EUR | 1.500–3.000 EUR | Keins | Ja | Top-Kandidat |
| Zypern Ltd. | 15% | 0% für Ausländer | 1 EUR | 2.000–4.000 EUR | Keins | Ja | Sehr gut |
| Portugal Lda. | 10% (5 J.) / 21% | 25% (DE-DBA) | 1 EUR | 1.500–3.000 EUR | Keins | Ja | Gut (Vince in PT) |
| Schweizer GmbH | 12–24% kantonal | 35% (ruckholbar) | 20.000 CHF | 4.000–15.000 CHF | Hoch | Ja | Besser als AG |
| Schweizer AG | 12–24% kantonal | 35% (ruckholbar) | 100.000 CHF | 6.000–20.000 CHF | Hoch | Ja | Zu teuer early-stage |
| Malta Ltd. | 35% → eff. ~5% | 0% | 1.165 EUR | 4.000–8.000 EUR | Keins | Ja | Für >1 Mio. EUR |
| Delaware LLC | 0% (Non-US-Eink.) | 0% | 0 USD | ~1.000–2.000 USD | Keins | Ja | Banking-Probleme |
| Deutsche GmbH | ~30% (KSt + GewSt) | 25% KapESt → 15% nach DBA DE-PT | 25.000 EUR | 2.000–5.000 EUR | Keins | Ja | Gut, wenn DE operative Basis |
| Deutsche UG | ~30% (KSt + GewSt) | 25% KapESt → 15% nach DBA DE-PT | 1 EUR | 1.500–3.500 EUR | Keins | Ja | Einstieg, Rücklagenpflicht 25% |
IFICI (NHR 2.0) gilt nicht für Dividenden und nicht für Coaching-Einkommen. Die Frage ist: Kann Vince die EU-50%-Befreiung auf Dividenden aus EE/CY/PT-Firmen nutzen? Portugiesischen Steuerberater fragen zu Aggregations-Option, effektivem Steuersatz bei Vinces Gesamteinkommen und ob eine Holding-Struktur (PT Lda hält EE-Anteile) die Steuerlast reduziert.
Anbieter kontaktieren: Unicount, 1Office Estonia, Enty.io. Konkrete Kostenkalkulation für euren Case anfordern: Setup-Kosten, laufende Jahreskosten, lokaler Registered Agent, Virtual Office. Vergleich mit aktueller CH-AG-Kalkulation erstellen.
"Was kostet die Schweizer GmbH im Vergleich zur AG, und löst sie das AHV-Problem für Nick und Dennis?" Außerdem: Steuerruling beim zuständigen Kanton beantragen, um verbindlich zu klären, ob Dividenden als Kapitalertrag (nicht Lohn) anerkannt werden.
Scheinselbständigkeit (5/6-Regel), Teileinkünfteverfahren (TEV) bei ≥25% Beteiligung, Auswirkung der ausländischen Beteiligung auf Nicks laufende Betriebsprüfung 2024. GoBD-Compliance von Anfang an sicherstellen.
Südafrikanische Kapitalverkehrskontrollen prüfen, bevor Sophie als Gesellschafterin eingetragen wird. Doppelbesteuerungsabkommen zwischen dem gewählten Registrierungsland und Südafrika klären. Ggf. später einbinden als Erst-Setup.